Der Ortsbürgermeister informiert! 05/21

Liebe Wattenheimerinnen, liebe Wattenheimer,

Zum Bierkeller:

Die Interessierten haben mitbekommen, dass für das Grundstück oberhalb des Bierkellers auf dem Heidebuckel eine Bauvoranfrage vorliegt. Eine Baustelle könnte (nicht wird!), den Zustand des Bierkellers beeinträchtigen. Leider gab es bereits in den 1990er Jahren ein Urteil, dass an dieser Stelle Baurecht für den Eigentümer besteht. Damals hat die Ortsgemeinde auch aufgrund von Erschließungsfragen ein Bauvorhaben an der Stelle abgewiesen und war dann aber vor Gericht unterlegen. Nun ist zu differenzieren zwischen dem Baurecht für den Eigentümer und der Frage des Bierkellers. Beide Punkte kann man durchaus für sich genommen bewerten und zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Mein Ziel in der Sache – und hier werde ich vom gesamten Gemeinderat unterstützt – ist die Erhaltung des Bierkellers. Hierzu werde ich in erster Linie das Gespräch mit dem Eigentümer des Grundstückes suchen. Ich bin davon überzeugt, dass der Bauwille des Eigentümers nicht zu Lasten des Bierkellers gehen muss.

Zum geplanten Gewerbegebiet am Ortseingang:

Hier treten wir in die Phase der konkreten Planungen ein. Das bedeutet wir müssen als Gemeinde Festlegungen treffen, welche Art von Gewerbe wir ggf. ausschließen möchten. Die bisherigen Planungen sehen vor, sogenannte „Vergnügungsstätten“ auszuschließen. Dazu gehören z. B. auch Tanzlokale oder Glücksspielstätten. Ich glaube hierzu besteht allgemeine Einigkeit. Weiterhin stellt sich jedoch auch die Frage, ob die Errichtung und der Betrieb von z. B. Tankstellen oder eines bis zu 800 qm großen Discounters oder von Beherbergungsbetrieben möglich sein sollen.

Wir werden das in den Fraktionen und im Gemeinderat diskutieren und möchten Sie mit einbeziehen. Bitte lassen Sie die Politik von Ihren Gedanken dazu wissen! Schreiben Sie uns per E-Mail oder auf Papier, sprechen Sie mit den Gemeinderäten, Beigeordneten oder mit mir. Dabei ist es auch wichtig zu wissen, was Sie sich für das Gewerbegebiet wünschen, nicht nur was Sie dort ablehnen. Normalerweise wäre eine Einwohnerversammlung angebracht, aber leider ist dies derzeit bekanntlich nicht möglich. Wir, die Kommunalpolitiker der Gemeinde, freuen uns auf eine Rückmeldung.

Zur Kerwe:

Jetzt spätestens müsste die Planung zur Kerwe fertig werden. Leider klappt es auch in diesem Jahr nicht, trotz der Verbesserung der Corona-Situation. Ausfallen muss die Kerwe aber wieder nicht. Das Kerwekomitee und die Gemeinde planen u.a. eine Kerwe TO GO und einen Gottesdienst. Dazu an dieser Stelle bei nächster Gelegenheit mehr.

Mit frühlingshaften Grüßen

Ihr Carsten Brauer