Auftakt Dorfmoderation

„In  Wattrum  da  geht  was“!

 


Wattenheim: Etwa 75 Bürger beteiligen sich an der Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation. 

Zum Auftakt der Dorfmoderation in Wattenheim füllten rund 75 Bürger die Gemeindefesthalle und äußerten Kritik, Lob sowie Zukunftsperspektiven für ihre Heimatgemeinde. Zudem wurden am Ende des Abends vier Arbeitsgruppen gegründet.
Die Auftaktveranstaltung galt als erster Schritt für die circa 12-18 Monate an-dauernde Dorfmoderation in Wattenheim, im Rahmen derer die Bürger par-tizipiert werden sollen, um die Zukunft der Gemeinde voranzubringen. „Denn wer weiß besser wo der Schuh im Ort drückt, bzw. was noch verbessert werden kann oder wo Entwicklungschancen vorhanden sind, als die Bürger Wattenheims selbst,“ so der als Dorfmoderator fungierende Martin Tielmann vom Beratungs-zentrum KOBRA aus Landau. Die Ergebnisse der Dorfmoderation münden in einem sogenannten Dorferneuerungskonzept, dass die Entwicklung Watten-heims für die nächsten 10-15 Jahre vorgibt.
Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung steht noch aus. In drei etwa 15 minütigen Arbeitsphasen hatten die Anwesenden Gelegenheit Kritik, Lob und Ideen, was die Zukunft und Entwicklung der Gemeinde betrifft, zu äußern. Als Kritikpunkte wurden vor allem fehlende Einkaufs- und Gas-tronomieangebote, ein fehlender Dorfmittelpunkt sowie die Lärmemission der BAB 6 vorgetragen. Die naturräumliche Lage am Rande des Pfälzer Walds, die gute Verkehrsanbindung und die erfolgreiche Integration der Neubürger wurden unter anderem als Positivpunkte aufgeführt.
Aufbauend auf den zuvor erfolgten Arbeitsphasen wurden daraufhin Wünsche und Ideen der Bürger gesammelt, welche als Grundlage für die Arbeit in den Arbeitsgruppen anzusehen sind. Hierbei sprudelte es nur so an Ideen und Vorschlägen seitens der anwesenden Bewohnerschaft heraus. Als Beispiele können die Gestaltung eines Generationenplatzes, das Errichten einer öffent-lichen Grillhütte, die Begrünung der Dorfmitte, der Bau eines neuen Spielplatzes mit Wasserspielgeräten und die Konzipierung eines neuen Verkehrskonzepts neben vielen anderen Punkten angeführt werden.
Zum Schluss ergriff wieder Ortsbürgermeister Andreas Werle, der an diesem Abend als „Bürger“ an dieser Auftaktveranstaltung teilnahm das Wort und brachte seine Freude über den großen Zuspruch an diesem seinen Wortlaut zufolge „gelungenen“ Abend zum Ausdruck. Ebenfalls beeindruckt zeigte sich auch Dorfmoderator Martin Tielmann sowohl von der regen Beteiligung durch die Bürger an diesem Abend, als auch von den ca. 30 Personen, die sich in Listen für die Arbeitsgruppen eingetragen hatten, weswegen er sich zu der Aussage, „Ich glaube in Wattrum da geht was“, verleiten ließ.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
im Rahmen der Dorfmoderation in Wattenheim hat sich die Arbeitsgruppe „Zukunft im Dorf“ überlegt, eine organisierte Bürgerhilfe für Wattenheim aufzubauen. Das Projekt beinhaltet neben einer Form der Nachbarschaftshilfe auch die ehrenamtliche Unterstützung unserer Heimatgemeinde. Noch ist es eine Idee. Zunächst wollen wir feststellen, ob hierzu bei Ihnen, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, grundsätzlich Interesse und Bedarf besteht. Wir möchten Sie daher bitten, an unserer Fragebogenaktion teilzunehmen. Bitte lesen Sie die nachstehende Seite aufmerksam durch und geben Sie den ausgefüllten Fragebogen zurück, denn nur so erhalten wir einen Überblick, wer welche Hilfe benötigt und wer welche Hilfe leisten kann. Die Fragebögen können an folgenden Stellen im Ort abgegeben werden: Bürgermeistersprechstunde donnerstags 18-19 Uhr (Gemeindefesthalle).
Paketshop Rauch (Hauptstraße 85) – Sparkasse Rhein-Haardt (Hauptstraße 87)-
Luy + Fehr GmbH (Hauptstraße 8).

Fragebogen Wattrumer für Wattrum

 

INFO
Die Arbeitsgruppentreffen finden alle 4-6 Wochen statt und sind grundsätzlich für alle Bürger offen.