Nach 800 Jahren noch Platz für Spontanität


Das Wattenheim viel älter als 800 Jahre ist, steht einigermaßen fest, nachdem fast alle Dörfer der Umgebung mit der Endung „heim“, fränkische Gründungen aus dem 7. oder 8. Jahrhundert sein sol-
len. Trotzdem feiert die Gemeinde in diesem Jahr 800 Jahre oder besser 800 Jahre plus 1 Jahr. Die erste urkundliche Erwähnung, die sicher mit Wattenheim im Leiningerland in Verbindung steht, stammt aus dem Jahre 1221. Corona hat den Wattenheimer Planun gemacht.

Ende Mai ist es jetzt so weit.
Das Dorffest startet am Freitag, 27. Mai, ab 16 Uhr und geht bis Sonntag, 29. Mai, am Nachmittag.
Gefeiert, ausgestellt, gegessen und getrunken und „gebaggert“ wird in ganz Wattenheim. Die Ortsgemeinde organisiert am Dorfplatz wo früher der große Wasserturm stand ein Fest mit Bühne, Musik und Programm sowie Essen- und Getränkeständen.
Am Samstag wird dort auch ein Ochse am Spieß von der Metzgerei Speeter gegrillt. Im ganzen Dorf verteilt finden dabei weitere Interessante Aktionen und kleine Feste statt. Im Haus Fernekeß in der Hauptstraße wird zum Beispiel von Guggux-Hexen und Musikverein mittelalterlich gefeiert, die Grund-
schule nebenan zeigt beim Tag der offenen Tür ihre Projekte und lädt zu Crêpes.
Im westlichen Teil des Dorfes öffnet Familie Schott das Burgenmuseum und bietet thailändische Spezialitäten an, um nur einige Angebote zu nennen. Insgesamt haben sich bis jetzt mehr als zehn Attraktionen angekündigt, die neben dem Festplatz und einer Ausstellung zu historischem vom Dorfar-
chiv in der Festhalle geplant sind. Dort wird auch ein selbst geschnittener Film zur Geschichte des Ortes in regelmäßigen Abständen vorgeführt.
Im Amtsblatt der Verbandsgemeinde wird es am 25. Mai ein Prospekt zum Fest als Beilage geben.
Vorab sind der jeweils aktuelle Stand der Planung und aktuelle und wichtige Informationen zum Fest für Besucher demnächst unter der Homepage www.Wattenheim/Dorffest.de zu erfahren.
Wie Ortsbürgermeister Carsten Brauer sagt ist nach langer Zeit ohne großes Feiern jetzt endlich wieder die Zeit gekommen so etwas zu organisieren. Sicherlich mit mehr Improvisation und spontaner als es noch vor der Pandemie geplant war, aber häufig sind die spontaneren Feste ja die besten.
Er lädt alle Wattenheimer und die Freunde aus dem Leiningerland ein, an den drei Tagen auf einer Entdeckungstour durchs Dorf zu wandeln. Ach ja, MAWA das Wattenheimer Unternehmen, das schnelles Glasfaser-Internet im Dorf verlegt, ist mit dabei und unterstützt das Fest finanziell sowie mit einem
eigenem Angebot zu dem unter anderem „Baggern für die Kids“ zählen wird.
(VG Presse-/Öffentlichkeitsarbeit)